Golf im Schwarzwald
Nordschwarzwald 4 Plätze
BFP-Empfehlung
76530 Baden-Baden
Drittältester Golfclub Deutschlands (1901) – die heutige Anlage am Fremersberg entstand 1927 bis 1929 nach Plänen von Peter Gannon.
72250 Freudenstadt
1929 gegründet, 1953/54 als 9-Loch-Platz neu angelegt und 1992 von Hannes Schreiner auf 18 Löcher erweitert.
76332 Bad Herrenalb
1967 von Bernhard von Limburger entworfener 9-Loch-Platz auf rund 60 Hektar im Bernbachtal.
75378 Bad Liebenzell
18-Loch-Platz im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, landschaftsorientiert angelegt mit Fokus auf Natur und Nachhaltigkeit.
Mittlerer Schwarzwald 4 Plätze
72275 Alpirsbach
9-Loch-Anlage auf 680 Metern Höhe in Alpirsbach-Peterzell, gespielt wird ohne feste Startzeiten.
77736 Zell am Harmersbach
1999 nach einem Entwurf von Brian Pierson im Harmersbachtal gebaut, mit Biotopen und offenen Wasserläufen.
78126 Königsfeld im Schwarzwald
1990 nach einem Entwurf von Peter Harradine angelegt, Clubhaus in einer 1994 umgebauten Villa am Rand des Kurorts.
BFP-Empfehlung
78166 Donaueschingen
45-Loch-Resortanlage auf über 200 Hektar, Old Course 1975/76 von Karl Grohs, 2017 von Christoph Städler umgestaltet.
Südschwarzwald 5 Plätze
79199 Kirchzarten
1970 gegründeter Parklandplatz im Dreisamtal mit teils jahrhundertealtem Baumbestand und Blick auf die Südschwarzwaldhöhen.
79650 Schopfheim
Neun flache Bahnen rund um das historische Hofgut Ehner-Fahrnau und Schloss Roggenbach zwischen der Wiese und dem Entegast.
79261 Gutach im Breisgau
1924 von John Morrison und W. A. Murray angelegter Parklandplatz im Elztal am Fuß des Kandel.
BFP-Empfehlung
79780 Stühlingen
18-Loch-Platz von Karl Grohs auf einem Hochplateau mit drei Seen und 58 Bunkern, bei klarer Sicht mit Blick auf die Alpen.
BFP-Empfehlung
79736 Rickenbach
18-Loch-Platz auf rund 700 Metern Höhe auf dem Hotzenwald-Plateau, 1979 als 9-Loch-Platz eröffnet und 1995 erweitert.
Hochschwarzwald 1 Platz
BFP-Empfehlung
79822 Titisee-Neustadt
Höchstgelegene Golfanlage im Schwarzwald auf 900 Metern über NN, zwischen Hinterzarten und Titisee und rund 500 Meter vom See entfernt.
Markgräflerland 2 Plätze
79415 Bad Bellingen
36-Loch-Anlage im Markgräflerland, vom Platz Kapellenberg reicht der Blick auf Vogesen, Schwarzwald und Rheintal.
79400 Kandern
1984 als 9-Loch-Platz von Karl F. Grohs angelegt, 1995 von Bradford Benz auf 18 Löcher erweitert, 364 Meter über NN.
Hochrhein 1 Platz
79713 Bad Säckingen
Kompakter 9-Loch-Platz mit Doglegs und Wasserhindernissen, Teil der Golf- und Freizeitwelt Hochrhein in Bad Säckingen.
Ortenau/Rheinebene 5 Plätze
77836 Rheinmünster
1962 von der Royal Canadian Air Force angelegt und 1998 nach Plänen von Les Furber umgebaut, heute am Baden-Airpark.
79336 Herbolzheim
Anlage der Familie Mack in Herbolzheim-Tutschfelden, ab 2004 gebaut, mit 18-Loch-Platz Rebland und öffentlichem Kurzplatz Heckenrose.
77933 Lahr
Ältester Golfclub der Ortenau von 1983 mit hügeligem 18-Loch-Platz im Gereuter Tal bei Lahr-Reichenbach.
79112 Freiburg im Breisgau
Flacher, links-ähnlich offener 18-Loch-Platz am Tuniberg in der Rheinebene, bei dem Wind und Rough das Spiel bestimmen.
77767 Appenweier
27-Loch-Anlage auf 80 Hektar in der Rheinebene mit Blick auf die Hornisgrinde, auch von November bis Februar geöffnet.
Stand: 14.08.2026. Standortdaten unter anderem auf Basis von OpenStreetMap (© OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), redaktionell geprüft. Angaben ohne Gewähr – Öffnungszeiten und Preise bitte beim Platz selbst bestätigen.
Golf im Schwarzwald heißt: Abschlag auf 900 Metern, Fairways zwischen Tannen und an klaren Tagen der Blick bis zu den Alpen. Auf dieser Seite findest du alle 22 Golfanlagen der Region auf einer Karte und in einer Liste – 17 mit 18-Loch-Platz, fünf mit neun Löchern, und zwischen dem tiefsten und dem höchsten Platz liegen fast 800 Höhenmeter. Dazu: was die Greenfee kostet, wo du mit Gästekarte ohne Greenfee spielst und wo du ohne Platzreife auf die Runde darfst.
Links die Liste, rechts die Karte – beide zeigen dieselben 22 Anlagen, gruppiert nach Region von Nord nach Süd und innerhalb der Region alphabetisch. Je weiter du in die Karte hineinzoomst, desto kürzer wird die Liste: sie zeigt immer nur die Plätze im aktuellen Kartenausschnitt. Tipp ins Suchfeld, was dich interessiert – ein Ort wie Freudenstadt, eine Region wie Hochschwarzwald oder 18 Loch. Ein Klick auf einen Eintrag zeigt den Platz auf der Karte, „Route“ öffnet die Navigation in Google Maps.
Und weil das bei Golf im Schwarzwald sonst gern durcheinandergeht, hier die Abgrenzung, die dieser Liste zugrunde liegt: Anlagen im Elsass und in der Schweiz sind nicht dabei, auch wenn sie in manchen Übersichten unter „Schwarzwald“ auftauchen. Anlagen am westlichen und südlichen Rand des Gebirges sind dabei, aber als Rheinebene, Markgräflerland oder Hochrhein gekennzeichnet – sie liegen im Tal, nicht im Wald. Ebenfalls nicht in der Liste: Bahnengolf, Swingolf, Indoor-Simulatoren und reine Driving Ranges.
Die Portale nennen für die Region je nach Abgrenzung 30 bis 40 Golfanlagen. Diese Zahlen enthalten Anlagen im Elsass, im Hegau, im Gäu und im Raum Karlsruhe. Nach strenger Abgrenzung auf den Schwarzwald samt Randlagen bleiben die 22 Anlagen dieser Liste. Zwei Plätze, die in älteren Verzeichnissen noch stehen, habe ich bewusst weggelassen: der Golf Club Schönau ist nicht mehr in Betrieb, das Golfgelände Birkenhof in Kehl wurde Ende 2024 geschlossen.
Die fünf besonderen Golfplätze im Schwarzwald
Zweiundzwanzig Anlagen sind zu viele für eine Entscheidung am Küchentisch. Diese fünf habe ich ausgewählt, weil sie etwas haben, das die anderen nicht haben: die größte Höhe (Hochschwarzwald, 900 Meter), die weiteste Aussicht (Obere Alp, bei klarer Sicht bis zu den Alpen), die längste Geschichte (Baden-Baden, 1901), die größte Anlage (Öschberghof, 45 Löcher) und die stillste Lage (Rickenbach auf dem Hotzenwald). Kein Ranking, keine Bewertung – eine Auswahl mit nachvollziehbaren Gründen.
Golfclub Hochschwarzwald, Titisee-Neustadt
Die höchstgelegene Golfanlage des Schwarzwalds liegt auf 900 Metern über dem Meer, zwischen Hinterzarten und Titisee und nur rund 500 Meter vom See entfernt. Zum 18-Loch-Platz mit Par 68 kommen ein 9-Loch-Platz und ein 6-Loch-Kurzplatz. Die Höhe hat zwei Seiten: der Ball fliegt in der dünneren Luft ein Stück weiter, dafür ist die Saison kürzer als überall sonst in der Region. Wer im April spielt, kann auf den umliegenden Höhen noch Schnee sehen.
Golfclub Obere Alp, Stühlingen
Der 18-Loch-Meisterschaftsplatz von Karl Grohs liegt auf einem Hochplateau im Süden, mit drei Seen, 58 Bunkern und bei klarer Sicht Blick auf die Alpen. Dazu kommt ein öffentlicher 9-Loch-Platz, insgesamt also 27 Löcher. Mein Tipp: Wenn du unter der Woche kommst, hast du deutlich mehr Spielraum – am Wochenende sind Gastspieler hier auf Gäste von Partnerhotels und Mitgliederbegleitung beschränkt.
Golf Club Baden-Baden
Der drittälteste Golfclub Deutschlands, gegründet 1901. Die heutige Anlage am Fremersberg entstand zwischen 1927 und 1929 nach Plänen von Peter Gannon. Mit Par 64 ist es kein Longhitter-Platz, sondern einer, der Präzision verlangt. Und einer der wenigen in der Region mit einer eigenen Wintergreenfee-Periode von November bis Februar – wenn oben im Hochschwarzwald längst nichts mehr geht.
Golfclub Rickenbach
18 Löcher auf rund 700 Metern Höhe auf dem Hotzenwald-Plateau, 1979 als 9-Loch-Platz eröffnet und 1995 erweitert, dazu ein 3-Loch-Kurzplatz. Der Hotzenwald ist der stille Teil des Südschwarzwalds – hier spielt man nicht zwischen Reisebussen.
Land- und Golfclub Öschberghof, Donaueschingen
Mit 45 Löchern auf über 200 Hektar die größte Anlage der Region: Old Course, East Course und ein 9-Loch Academy Course. Der Old Course entstand 1975/76 nach Plänen von Karl Grohs und wurde 2017 von Christoph Städler umgestaltet. Fairerweise gesagt: Der Öschberghof liegt auf der Baar, östlich des Gebirges – die Golfverbände zählen ihn zum Schwarzwald, geografisch ist es Hochebene, nicht Tannenwald.
18 Löcher oder 9: alle Golfplätze im Schwarzwald nach Lochzahl
Von den 22 Anlagen dieser Liste haben 17 einen 18-Loch-Platz, fünf einen 9-Loch-Platz. Deutlich mehr als 18 Löcher bieten sechs Anlagen: der Öschberghof mit 45 Löchern auf drei Plätzen, das Drei Thermen Golfresort in Bad Bellingen mit zwei 18-Loch-Plätzen und einem Kurzplatz, Obere Alp, Urloffen und der Europa-Park Golfclub Breisgau in Herbolzheim mit jeweils 27 Löchern und der Golfclub Hochschwarzwald mit 18er, 9er und einem 6-Loch-Kurzplatz. Dazu kommen kleine Kurzplätze mit drei bis fünf Löchern in Rickenbach, Königsfeld und am Gröbernhof – gut zum Üben, wenn die große Runde nicht in den Tag passt.
Für Einsteiger und für kurze Runden sind die 9-Loch-Plätze die unterschätzte Kategorie: Alpirsbach, Bad Herrenalb-Bernbach, Gütermann in Gutach, Schopfheim und der Golfpark Bad Säckingen. Sie sind meist günstiger, weniger formell und man ist in zweieinhalb Stunden durch. Wer Höhenmeter im Score sehen will, ist auf den Plätzen im Hochschwarzwald und auf dem Hotzenwald besser bedient – dort geht es über Kuppen und in Senken, nicht über flache Wiesen.
Was eine Runde kostet: Greenfee im Schwarzwald
Für 18 Löcher zahlst du im Schwarzwald werktags etwa 55 bis 95 Euro, am Wochenende und an Feiertagen rund 59 bis 125 Euro. Für eine 9-Loch-Runde auf einer der fünf reinen 9-Loch-Anlagen liegt die Spanne werktags bei etwa 30 bis 50 Euro, am Wochenende bei 35 bis 60 Euro – auf einem 18-Loch-Platz zahlst du für die halbe Runde mehr, in Baden-Baden zum Beispiel 55 Euro werktags. Am günstigsten sind die 9-Loch-Anlagen im Norden und in Schopfheim, am oberen Ende liegt der Meisterschaftsplatz Obere Alp.
Diese Spannen sind Orientierung, keine Preisliste: Ich nenne bewusst keine Einzelpreise pro Platz, weil die Clubs ihre Tarife jährlich anpassen und einige ihre Preisseiten nicht datieren. Den aktuellen Preis findest du immer auf der Club-Website, die in der Liste oben bei jeder Anlage verlinkt ist. Stand meiner Recherche: August 2026.
Sparen lässt sich vor allem über Zeitfenster. Mehrere Clubs haben Nachmittagstarife – im Hochschwarzwald gibt es ab 15 Uhr einen Abschlag, Schopfheim hat eine eigene Vorteilszeit. Und Baden-Baden führt von November bis Februar eine Wintergreenfee, die deutlich unter dem Sommertarif liegt.
Golf ohne Greenfee: Hochschwarzwald Card, Schwarzwald Plus und DreiWelten Card
Drei regionale Gästekarten enthalten Golf, und keine davon bekommst du gekauft, sondern von deinem Gastgeber – jeweils ab zwei Übernachtungen bei einem teilnehmenden Betrieb.
Die Hochschwarzwald Card enthält die Greenfee bei drei Clubs, jeweils einmalig während des Aufenthalts: Freiburger Golfclub, Golfclub Königsfeld und Golfclub Obere Alp – dort für den 18-Loch-Platz von Montag bis Donnerstag beziehungsweise für den 9-Loch-Platz an allen Tagen. Platzreife ist Voraussetzung.
Schwarzwald Plus enthält von Mai bis Oktober eine kostenlose 9-Loch-Runde bei fünf Clubs: Golf Club Baden-Baden, Golf-Club Freudenstadt, Golfclub Alpirsbach, Schloss Weitenburg und Domäne Niederreutin in Bondorf. Die ersten drei stehen in der Liste oben, die beiden anderen liegen östlich außerhalb des Schwarzwalds. 18 Löcher sind nach Verfügbarkeit gegen Aufpreis möglich, in Freudenstadt zum Beispiel für 25 Euro werktags.
Die DreiWelten Card ist die einzige der drei, die den Golfclub Hochschwarzwald einschließt – also den höchstgelegenen Platz der Region. Dazu kommen Königsfeld und der 9-Loch-Platz von Obere Alp.
Prüfe die Konditionen vor der Anreise bei Hochschwarzwald Card, Schwarzwald Plus und DreiWelten Card – teilnehmende Betriebe und Leistungen ändern sich saisonal.
Als Gastspieler im Schwarzwald spielen: Platzreife, Handicap, Startzeit
Eine gesetzliche Platzreife-Pflicht gibt es nicht. Der Deutsche Golf Verband formuliert es deutlich: Wer unter welchen Voraussetzungen auf einem Platz spielen darf, entscheidet allein der Hausrechtsinhaber der Anlage. Praktisch heißt das: fast überall wird die Platzreife verlangt, die dem Handicap-Index 54 entspricht – aber die Regeln unterscheiden sich von Club zu Club stärker, als man erwartet.
Drei Beispiele aus der Region, die die Spannweite zeigen: Der Golfclub Gröbernhof verzichtet ausdrücklich auf eine Handicap-Grenze – Platzreife genügt. Der Freiburger Golfclub und der Golfclub Tuniberg staffeln: Handicap 54 werktags, 36 am Wochenende, dazu Mitgliedschaft in einem anerkannten Club, in Freiburg zusätzlich mit Dresscode. Obere Alp verlangt Mitgliedsausweis und Handicap 54 und lässt Gäste am Wochenende nur in Begleitung von Mitgliedern oder als Gast eines Partnerhotels.
Mein Tipp, unabhängig vom Club: vorher anrufen und eine Startzeit reservieren. Das kostet fünf Minuten und erspart die Fahrt auf einen Platz, auf dem gerade ein Clubturnier läuft. Der DGV-Ausweis allein ist übrigens kein Anspruch auf ein Spielrecht – er belegt die Mitgliedschaft, nicht das Recht, gegen Greenfee zu spielen.
Du hast noch keine Platzreife? Mindestens zehn Clubs in der Region bieten Kurse an, meist über 10 bis 16 Unterrichtsstunden, preislich von etwa 200 bis 550 Euro – am günstigsten in Bad Liebenzell, am oberen Ende bei Obere Alp, dort für Neumitglieder im ersten Jahr kostenfrei. Zum Ausprobieren gibt es Schnupperkurse ab rund 20 Euro. Und wenn du erst einmal ohne alles spielen willst: Der öffentliche 9-Loch-Platz „Heckenrose“ in Herbolzheim und der Golf Campus Schlatt bei Bad Krozingen lassen dich ohne Platzreife und ohne Vorkenntnisse auf die Runde.
Höhenlage, Wetter und Golfsaison im Schwarzwald
Die Golfsaison im Schwarzwald ist keine feste Größe, sie hängt an der Höhe. Auf 900 Metern im Hochschwarzwald wird von April bis Oktober gespielt. In mittleren Lagen um 700 bis 800 Meter geht die Saison von März bis November – Königsfeld spielt bis Mitte November und sperrt bei Rauhreif, Obere Alp nennt für Mitte Dezember bis Ende Februar ausdrücklich eine Wintersperre. In der Rheinebene sieht es anders aus: Urloffen, Baden Hills und das Drei Thermen Golfresort in Bad Bellingen spielen nahezu ganzjährig, letzteres wegen sandigem, gut wasserdurchlässigem Boden.
Daraus ergibt sich der praktische Vorteil dieser Region: Zwischen dem tiefsten und dem höchsten Platz liegen fast 800 Höhenmeter. Baden Hills bei Rheinmünster liegt auf rund 120 Metern, der Golfclub Hochschwarzwald auf gut 900. Im März und im November spielst du unten im Tal, im Juli oben, wo es rund fünf Grad kühler ist. Wer im Sommer schon einmal bei 33 Grad in der Rheinebene 18 Löcher gegangen ist, weiß, warum das ein Argument ist.
Golfurlaub im Schwarzwald: Hotel am Platz, Genuss nach der Runde
Golf ist im Schwarzwald selten der einzige Grund für die Reise. Mehrere Anlagen gehören zu Hotels oder liegen direkt daneben, und die Gästekarten koppeln die Greenfee ohnehin an die Übernachtung. Wo es sich lohnt zu bleiben, sammle ich in der Kategorie Unterkünfte; was danach auf den Tisch kommt, steht unter Genuss.
Häufige Fragen zu Golf im Schwarzwald
Wie viele Golfplätze gibt es im Schwarzwald?
Diese Übersicht führt 22 Golfanlagen im Schwarzwald einschließlich der Randlagen in der Rheinebene. Die Tourismusportale nennen „über 30 Golfanlagen“ beziehungsweise 33 Plätze – diese Zahlen rechnen Anlagen im Elsass, im Hegau und im Raum Karlsruhe mit.
Was kostet eine Runde Golf im Schwarzwald?
18 Löcher kosten werktags etwa 55 bis 95 Euro, am Wochenende rund 59 bis 125 Euro. Für 9 Löcher zahlst du werktags etwa 30 bis 50 Euro. Nachmittags- und Wintertarife liegen darunter. Stand: August 2026.
Kann man im Schwarzwald ohne Greenfee golfen?
Ja, über drei regionale Gästekarten. Die Hochschwarzwald Card enthält eine Greenfee bei drei Clubs, einmalig pro Aufenthalt; Schwarzwald Plus enthält von Mai bis Oktober eine kostenlose 9-Loch-Runde bei fünf Clubs; die DreiWelten Card deckt als einzige den Golfclub Hochschwarzwald ab. Alle drei bekommst du ab zwei Übernachtungen von deinem Gastgeber, nicht im Verkauf.
Brauche ich für einen Golfplatz im Schwarzwald die Platzreife?
Rechtlich nein, praktisch fast überall ja. Der Deutsche Golf Verband stellt klar, dass allein der Hausrechtsinhaber der Anlage über die Voraussetzungen entscheidet – und die meisten Clubs verlangen die Platzreife. Ohne Platzreife spielen kannst du auf dem öffentlichen 9-Loch-Platz „Heckenrose“ in Herbolzheim und auf dem Golf Campus Schlatt bei Bad Krozingen.
Welches Handicap brauchen Gastspieler im Schwarzwald?
Typisch ist Handicap 54 werktags und 36 am Wochenende, dazu die Mitgliedschaft in einem anerkannten Club – so handhaben es zum Beispiel der Freiburger Golfclub und der Golfclub Tuniberg. Es gibt Ausnahmen in beide Richtungen: Gröbernhof verzichtet ganz auf eine Handicap-Grenze, Obere Alp beschränkt Gastspieler am Wochenende zusätzlich.
Wann ist Golfsaison im Schwarzwald?
Das hängt an der Höhenlage: auf 900 Metern von April bis Oktober, in mittleren Lagen von März bis November, in der Rheinebene nahezu ganzjährig. Einzelne Höhenplätze nennen feste Wintersperren, Baden-Baden führt umgekehrt von November bis Februar eine eigene Wintergreenfee. Vor der Fahrt lohnt ein Blick darauf, wie das Wetter im Schwarzwald gerade ist – die Höhenlagen weichen deutlich von der Rheinebene ab.
Wo kann man im Schwarzwald die Platzreife machen?
Mindestens zehn Clubs der Region bieten Platzreifekurse an, meist mit 10 bis 16 Unterrichtsstunden und preislich zwischen rund 200 und 550 Euro – unter anderem in Bad Liebenzell, Freudenstadt, Bad Herrenalb, Schopfheim, Rickenbach, am Gröbernhof, im Hochschwarzwald und auf Obere Alp. Zum Hineinschnuppern gibt es Kurse ab etwa 20 Euro.
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Wenn du lieber draußen schläfst als Golf zu spielen: In meiner Übersicht Camping im Schwarzwald findest du alle Campingplätze, Zeltplätze und Trekking-Camps der Region auf derselben Karte. Und was den Schwarzwald sonst ausmacht – die Orte, die Menschen, das Essen – steht in den Orten, bei den Menschen und unter Highlights.