Bildrechte

Abschnitte

Bilder beitragen: kurz gesagt

  • Das Urheberrecht bleibt bei dir. Es wird nichts übertragen und nichts verkauft.
  • Du erteilst ein Nutzungsrecht – für den Guide selbst und für Werbemittel, mit denen er bekannt gemacht wird.
  • Dein Name steht am Bild. Das ist die Gegenleistung, und sie ist keine Nebenabrede.
  • Es gibt kein Geld. Kein Honorar, keine Beteiligung, keine Provision.
  • Du kannst zurückziehen. Eine Mail genügt, und ich nehme das Bild heraus.
  • Nicht jedes Bild kommt online. Was ich unter einem guten Bild verstehe, steht weiter unten – mit drei Beispielen.

Wofür du das Nutzungsrecht erteilst

Mit dem Haken beim Hochladen erteilst du ein einfaches, räumlich und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht. Einfach heißt: Du darfst dasselbe Bild weiterhin selbst verwenden und auch anderen erlauben, es zu verwenden.

Genutzt wird es für:

  • die Eintragsseiten und Übersichten bei Black Forest Patrol, einschließlich der Kartenausschnitte und Vorschaubilder
  • Werbemittel für den Guide – Beiträge in sozialen Netzwerken, Newsletter, Anzeigen für den Guide, gedruckte Karten und Aufsteller, Messeauftritte
  • die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über den Guide, auch wenn Dritte darüber berichten

Was mit dem Bild nicht erlaubt ist

  • Kein Weiterverkauf und keine Weitergabe an Dritte zu deren eigenen Zwecken. Ein Betrieb bekommt dein Bild nicht für seine Website, nur weil sein Eintrag es zeigt.
  • Keine Verwendung, die den Sinn verdreht. Zugeschnitten und in der Größe angepasst wird, damit es in eine Kachel passt; entstellt oder in einen fremden Zusammenhang gesetzt wird es nicht.
  • Keine Werbung für etwas anderes als den Guide.

Die Nennung am Bild

Am Bild steht hinter dem ⓘ der Name, den du im Profil angibst, dazu die Rechtegrundlage. Wo die Form es nicht zulässt – ein Vorschaubild in einer Karte, ein Ausschnitt in einem sozialen Netzwerk mit fest vorgegebenem Zuschnitt –, steht die Nennung an der nächsten möglichen Stelle: in der Bildunterschrift, im Beitragstext oder auf der Seite, auf die verwiesen wird.

Ein Bild ohne ⓘ ist meines (Manuel Molicki). Bei meinen eigenen Fotos verzichte ich auf die Nennung am Bild; nutzen darf sie trotzdem nur, wer mich vorher gefragt hat.

Was du beim Bild zusicherst

Dass das Bild von dir ist oder dass du die Rechte daran hast, und dass keine Rechte Dritter dagegenstehen. Das betrifft vor allem zwei Dinge:

  • Menschen auf dem Bild. Wer erkennbar ist, muss der Veröffentlichung zugestimmt haben. Bei Kindern gilt das für die Erziehungsberechtigten.
  • Fremde Werke im Bild. Ein Kunstwerk, eine Fassade, ein Plakat können eigene Rechte haben.

Warum ein Bild eine Anschrift braucht

Für einen Bildbeitrag brauchst du ein Konto mit Vor- und Nachname, Straße, PLZ und Ort. Nicht aus Neugier: An der Anschrift hängt die Erklärung zum Urheberrecht, und eine Erklärung ist nur so viel wert, wie die Person dahinter erreichbar ist. Wer sich nur ansehen will, was es gibt, braucht kein Konto.

Die Anschrift erscheint nirgends auf der Seite. Sichtbar wird allein der Name, den du für die Nennung am Bild wählst.

Ein Bild zurückziehen

Schreib an [email protected], und ich nehme das Bild von den Seiten des Guide. Was schon gedruckt oder als Beitrag in einem sozialen Netzwerk veröffentlicht ist, kann ich nicht mehr zurückholen – das ist der einzige Punkt, an dem ein Rückzug an eine Grenze stößt, und deshalb steht er hier und nicht im Kleingedruckten.

Was ein gutes Bild ist

Das ist mir wichtig, deshalb steht es hier und nicht im Kleingedruckten: Der Guide lebt von seinen Bildern. Einen Ort, den ich nicht zeigen kann, kann ich niemandem empfehlen – und ein Bild, das nur belegt, dass es den Ort gibt, ist ein Beweisfoto und kein Bild.

Dafür braucht es kein Studio und keine teure Ausrüstung; ein Telefon von heute reicht. Es braucht die Entscheidung, ein Bild zu machen statt eines aufzunehmen – einmal stehen bleiben, statt im Vorbeigehen auszulösen. Kein Schnappschuss, das ist der ganze Anspruch in zwei Wörtern.

Die Auflösung ist die einzige Zahl: mindestens 2000 Pixel an der langen Kante, höchstens 8 MB je Datei. Größere verkleinere ich beim Hochladen von selbst, du musst nichts vorbereiten. Darunter wird aus einem guten Bild in einer breiten Kachel ein weiches.

Und eine Sache, für die es keine Skizze braucht: halt die Kante gerade. Ein schiefer Horizont fällt an jedem Bild sofort auf, und jedes Telefon hat eine Wasserwaage eingebaut.

Perspektive, Tiefe und Stil lassen sich schlecht als Regel schreiben und gut zeigen. Drei Skizzen – oben, wo du stehst, darunter, was dabei herauskommt. Keine davon ändert etwas an der Kamera, alle drei am Standpunkt:

von vornvom Eck

Stell dich ans Eck. Von vorn ist ein Haus eine Fläche: eine Wand, ein Giebel, fertig. Ein paar Schritte zur Seite, und man sieht zwei Wände und das Dach – dieselbe Kamera, derselbe Tag, ein anderer Standpunkt.

zwei Ebenendrei Ebenen

Nimm etwas in den Vordergrund. Ein Ast, eine Mauer, ein Türrahmen: davor unscharf, das Motiv scharf, dahinter die Gegend. Drei Ebenen geben dem Bild Tiefe – auf einer bleibt es eine Kulisse.

von weit wegnah dran

Geh näher. Aus der Entfernung kommt alles mit ins Bild, was ohnehin herumsteht – der Parkplatz, die Tonne, das Nachbardach. Näher dran füllt dein Ort den Ausschnitt, und der Rand wird von selbst frei.

Tageszeit, Licht und Farben

Die drei Skizzen ändern nichts an der Kamera, nur am Standpunkt. Das hier ist die andere Hälfte, und sie kostet keinen Schritt: dieselbe Kamera, dieselbe Stelle – eine andere Stunde.

Der Mittag ist die schlechteste. Die Sonne steht steil, das Licht kommt von oben, und was von oben beleuchtet wird, hat keine Form: Die Wand ist so hell wie das Dach, der Schatten liegt unter dem Haus statt daneben. Eine Stunde vor Sonnenuntergang steht dieselbe Sonne flach – sie trennt die Flächen, wirft lange Schatten und macht aus einer Fassade einen Körper. Das ist derselbe Unterschied, den die erste Skizze zeigt, nur ohne dass du dich bewegen musst.

Und dann kommen zwanzig Minuten, die es sonst nie gibt. Nach Sonnenuntergang, solange der Himmel noch Farbe hat und die Fenster schon leuchten, sind Innen und Außen gleich hell. Kein anderer Zeitpunkt lässt ein Haus so aussehen, als wäre jemand da.

  • Licht von der Seite, nicht von vorn. Seitliches Licht macht aus zwei Wänden zwei Töne – daran erkennt ein Auge einen Körper. Von vorn angestrahlt wird alles eine Fläche, und ein frontaler Blitz macht sie zusätzlich glänzend.
  • Drinnen ist das Fenster die Lampe. Stell dich seitlich dazu und lass die Deckenlampen aus, solange es geht: Tageslicht und Glühbirne im selben Bild ergeben zwei Farben, und keine davon stimmt dann noch.
  • Die Farben, die der Ort hat, reichen. Kein aufgedrehter Regler, kein Filter, kein Himmel, der so blau nie war. Zwei Handgriffe lohnen trotzdem: den Weißabgleich geradeziehen, wenn ein Raum ins Orange oder Grün kippt – und aufräumen, was bunt und fremd im Bild steht. Der gelbe Wischeimer zieht den Blick sicherer auf sich als alles, was du zeigen wolltest.
  • Wetter ist kein Hindernis, sondern das Motiv. Nebel im Tal, Raureif, Schnee auf dem Dach, das Licht im Oktober: Ein Ort, den du so fotografierst, sieht aus wie hier. Bei flachem Grau sieht er aus wie überall.

Der ganze Abschnitt läuft auf einen Satz hinaus: Warte lieber auf die Stunde, als das Bild hinterher zu retten. Fotografier denselben Ort zweimal – einmal mittags, einmal eine Stunde vor Sonnenuntergang. Du wirst nur eines davon einstellen wollen, und du wirst nicht lange überlegen müssen, welches.

Was ich an einem Bild nicht nehme

  • Wasserzeichen, eingebrannte Logos, Schrift, Datumsstempel. Der Nachweis steht am Bild, nicht im Bild – dafür gibt es das ⓘ.
  • Collagen, Rahmen, aufgedrehte Filter. Ein Bild, ein Motiv.
  • Screenshots, abfotografierte Prospektseiten, Fotos von Fotos.
  • Stockmaterial als Bild des Ortes. Ein gekauftes Waldfoto am Eintrag wäre eine Behauptung über den Ort. Als Stimmungsbild einer Gegend geht es, als Primärbild nie.

Jedes Bild sehe ich mir an, bevor es online geht, und ich behalte mir vor, eines abzulehnen. Du bekommst dann eine Mail und weißt, warum.

Und wenn es an Bildern hakt: Fotografie ist meine Passion, und ich mache dir gern eine kleine Auswahl an Fotos für deinen Eintrag. Die Fotos bleiben meine – deshalb kostet dich das nichts. Gerne komme ich dafür vorbei, um dich einmal persönlich kennenzulernen. Ich freue mich auf eine Einladung von dir.

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